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Warum mir Dinge gefallen: HomeOffice, Haus und zu viel Neugier

Warum ich als Programmierer, Technik-Freak und HomeOffice-Mensch ständig gutes Zeug ausprobiere und was ein eigenes Haus damit zu tun hat.

Veröffentlicht · 12. Januar 2026

Warum mir Dinge gefallen: HomeOffice, Haus und zu viel Neugier

Ich bin Marc, Programmierer, Technik-Freak und vermutlich die Sorte Mensch, die eine neue Lampe nicht einfach anschaltet, sondern erstmal wissen will, ob sie auch per App, Automation oder dummen Workaround steuerbar ist.

Das ist nicht immer gesund.

Aber oft sehr unterhaltsam.

Ich arbeite viel im Homeoffice, sitze also mehr an meinem eigenen Schreibtisch, als mir manchmal lieb ist.

Dadurch fallen Kleinigkeiten stärker auf: eine Tastatur, die nervt.

Ein Mikrofon, das im Call klingt wie ein nasser Schuhkarton.

Licht, das den Raum abends eher nach Zahnarztwartezimmer als nach Zuhause aussehen lässt.

Genau da fängt gutes Zeug für mich an.

Technik muss nicht spektakulär sein

Ich mag keine Produkte, die nur auf dem Datenblatt beeindrucken.

Natürlich lese ich Datenblätter. Viel zu viele sogar.

Aber am Ende zählt für mich etwas anderes: Nutze ich das Ding gerne? Macht es etwas besser, ohne mir jeden Tag seine Existenz ins Gesicht zu drücken?

Eine gute Tastatur ist irgendwann einfach die Tastatur.

Eine gute Webcam sorgt dafür, dass ich in Meetings nicht aussehe wie eine Geiselnahme auf VHS.

Ein guter Staubsaugerroboter reduziert den kleinen Bodendreck, über den man sonst drei Tage lang hinwegschaut.

Das ist nicht glamourös.

Das ist Alltag.

Ein eigenes Haus ist gefährlich

Seit ich ein eigenes Haus habe, ist der Spielplatz größer geworden.

Früher war ein Gadget meistens etwas für den Schreibtisch.

Heute kann es plötzlich das Netzwerk, das Licht, die Reinigung, die Türklingel, die Kameras, die Kaffeeecke oder irgendeine Ecke im Flur betreffen, die eigentlich nie ein Projekt werden sollte.

Spoiler: Jede Ecke kann ein Projekt werden.

Das ist genau die Falle.

Ein Haus gibt Technikideen Raum.

Man probiert etwas aus, merkt, dass es tatsächlich nützlich ist, und plötzlich steht man samstags da und denkt: "Eigentlich könnte ich das noch sauber automatisieren."

Niemand hat gefragt. Man macht es trotzdem.

Warum ich Dinge empfehle

Ich empfehle etwas nicht, weil es neu ist.

Nicht, weil es teuer ist.

Und auch nicht, weil irgendeine Produktseite acht Ausrufezeichen hinter ein Feature setzt.

Ich empfehle Dinge, wenn sie bei mir hängen bleiben. Wenn ich nach ein paar Wochen merke, dass ich sie nicht mehr zurückgeben, austauschen oder gedanklich verbessern will.

Genau deshalb gibt es diese Seite. Der ausführlichere Startpunkt steht in Warum guteszeug existiert. Und konkrete Beispiele sind dann sowas wie die Keychron Q3 Max, Hermes als KI für den Alltag oder später irgendein Lichtstreifen, bei dem ich mir einrede, dass Atmosphäre ein valider technischer Use Case ist.

Ist es übrigens.

Der eigentliche Maßstab

Ich will keine perfekten Produkte sammeln.

Perfekte Produkte gibt es fast nie.

Ich will Dinge sammeln, bei denen die Vorteile im Alltag größer sind als die Macken. Dinge, die Freude machen, ohne dauernd Aufmerksamkeit zu wollen. Dinge, bei denen ich jemandem ehrlich sagen kann: "Guck dir das mal an, könnte zu dir passen."

Mehr steckt nicht dahinter.

Nur ein bisschen Neugier, ein Homeoffice, ein Haus und viel zu wenig Widerstand gegen gutes Zeug.

Daily Driver

Ich mag Dinge, die mir den Alltag ein kleines Stück leichter, sauberer oder lustiger machen. Mehr Magie ist es nicht.

Mehr gutes Zeug